Fragen und Antworten zur Folge „Geschmackssache“ – BIOfunk nachgefragt

Chris und Jens unterhalten sich über die BIOfunk-Folge Geschmackssache – Über riechende Spermien und schmeckende Nasen. Das Gespräch dreht sich rund um Geschmacks- und Geruchsrezeptoren an erwarteten und unerwarteten Orten im menschlichen Körper.

BIOfunk (10): Geschmackssache – Über riechende Spermien und schmeckende Nasen

Der Geschmack entsteht durch Sinneszellen im Mund und vor allem in der Nase. In diesen Sinneszellen befinden sich Rezeptorproteine, die Geschmacks- und Geruchsstoffe binden und eine Reizleitung an das Gehirn auslösen. Doch diese Rezeptorproteine finden sich nicht nur im Mund und in der Nase sondern in fast allen Körperzellen. Welche Funktionen haben sie dort?
Weitere Informationen zum Thema findest Du in der Podcast-Folge “BIOfunk nachgefragt“.
(Themen-Schwerpunkt: Sexualität & Fortpflanzung)

The Scientist: What Sensory Receptors Do Outside of Sense Organs

Spektrum.de: Der Körper schmeckt mit

Neue Zürcher Zeitung: Jede Körperzelle reagiert auf Duftmoleküle


Bonus-Audio: Über Geschmacksrezeptoren, Supertaster und Nontaster


BIOfunk (4): Das gespaltenen Gehirn – Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns

Was Wissenschaftler durch die Untersuchung von Split-Brain-Patienten über die Funktionweise des Gehirns lernen konnten.
Bei sehr schwerwiegenden Formen der Epilepsie wurde als Therapie der Balken, das Verbindungsstück zwischen den beiden Gehirnhälften, durchtrennt. Dadurch ist kein Informationsaustausch zwischen den Gehirnhälften mehr möglich. Das Gehirn ist sozusagen gespalten, deswegen der Begriff Split-Brain. Die Patienten haben im Alltag keine Einschränkungen.
Durch ausgeklügelte Versuche mit Split-Brain-Patienten konnte gezeigt werden, dass verschiedene kognitive Fähigkeiten nur in einer der beiden Gehirnhälften lokalisiert sind.

Nature: The split brain: A tale of two halves

Spektrum.de: Rechtes und linkes Gehirn

BIOfunk (2): Botox und sein kleiner Bruder – Wirkungsweise von bakteriellen Giften

Zwei der gefährlichsten Bakterien-Gifte haben mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Im BIOfunk betrachten wir Herkunft, Wirkungsweise und Besonderheiten der Bakterien-Gifte Botulinum-Toxin und Diphterie-Toxin.
Das Botulinum-Toxin (Botox) ist eines der stärksten Gifte überhaupt. Es wird vom Bakterium Clostridium botulinum hergestellt und in kosmetischen und medizinischen Anwendungen eingesetzt. In seltenen Fällen kann es auch schwere Lebensmittelvergiftungen verursachen.
Das Diphterie-Toxin wird vom Bakterium Corynebacterium diphteriae gebildet. Das Bakterium verursacht die Krankheit Diphterie. Besonders Kinder sind von dieser Krankheit betroffen und unbehandelt führt sie häufig zum Tod. Aufgrund einer effizienten Schutzimpfung tritt die Krankheit in Deutschland kaum noch auf. Interessanterweise kann das Bakterium C. diphteriae die Krankheit nur auslösen, wenn es selbst von einem Virus befallen ist, das das Toxin-Gen in das Bakterium überträgt.
(Themen-Schwerpunkt: Bakterien)