Genetische Mischwesen – Über zweieiige Zwillinge in einem Körper

Jeder Mensch entwickelt sich aus einer befruchteten Eizelle. Alle Körperzellen stammen von dieser ersten Zelle ab, deshalb sollten alle Zellen genetisch identisch sein. Aber nicht immer: Genetische Chimären sind Menschen, die aus zwei genetisch unterschiedlichen Zellgruppen bestehen. Dieser Zustand kann unentdeckt bleiben oder aber zu großen Problemen führen.

Hinweis: In der Episode wird gesagt, dass die beiden Mütter keine genetische Ähnlichkeit mit ihren Kindern haben. Dies bezieht sich auf die Ergebnisse des Mutterschaftstests. Tatsächlich besteht eine genetische Verwandtschaft zwischen den Müttern und ihren Kindern, nur eben deutlich geringer als eigentlich erwartet.

The Scientist: From Many, One

abc NEWS: She’s Her Own Twin

Buchtipp: “She Has Her Mother’s Laugh” von Carl Zimmer

Geschmackssache – Über riechende Spermien und schmeckende Nasen

Der Geschmack entsteht durch Sinneszellen im Mund und vor allem in der Nase. In diesen Sinneszellen befinden sich Rezeptorproteine, die Geschmacks- und Geruchsstoffe binden und eine Reizleitung an das Gehirn auslösen. Doch diese Rezeptorproteine finden sich nicht nur im Mund und in der Nase sondern in fast allen Körperzellen. Welche Funktionen haben sie dort?
Weitere Informationen zum Thema findest Du in der Podcast-Folge “BIOfunk nachgefragt“.

The Scientist: What Sensory Receptors Do Outside of Sense Organs

Spektrum.de: Der Körper schmeckt mit

Neue Zürcher Zeitung: Jede Körperzelle reagiert auf Duftmoleküle


Bonus-Audio: Über Geschmacksrezeptoren, Supertaster und Nontaster